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3. Tag - Synagogen, Jüdisches Museum, Josefov und Flöte bewölkt, 4 bis 10° Ein intensiver Tag zur Fühlungnahme mit der jüdischen Kultur in Prag. Das jüdische Museum steht im Mittelpunkt mit folgenden Schwerpunkten:
Viel Wissen wird vermittelt, gleichwohl bleibt einigen von uns der enorme Aufwand der Gestaltung der vielen jüdischen Feste mit genauen Anweisungen für Verhalten, Kleidung und Speisen fremd. Wie und wann, so fragen sich die Skeptiker, kamen diese orthodoxen Juden zum Arbeiten vor lauter Ritualisierung des Alltags? Die kundige und ausführliche Führung durch Dagmar bleibt dennoch haften. Wir werden anhand einer Lesung konfrontiert mit den Gefühlen der assimilierten Juden, die das Ghetto im Interesse verbesserter Lebensqualität und Freiheit verlassen hatten. Einige von uns genießen noch gleichsam als Dessert bzw. Kontrast zum koscheren Mittagsmahl angemachten Olmützer Quargel in der Bierstube gegenüber der spanischen Synagoge. Ein kurzer Gang durch das Josefov- Quartier gewährt Blicke auf verschiedene Fassaden- Details und die allgegenwärtigen Sicherheitskräfte. Abends gibt es Entspannung für die Reiseleitung. Die große Mehrheit der Teilnehmer besucht ein Konzert im Kleinkunsttheater auf der Kleinseite. Was ist: ein wilder, gekonnter Ritt durch die Musikgeschichte, Crossover bis zum Ablachen, virtuoser Umgang mit Blasinstrumenten von der Blockflöte, Piccolo, Flasche, Querflöte bis zum Saxophon. Der gemeine Rheinländer würde sagen: MEGA- jeck.
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Virtuelle Foto-Galerie Industriegeschichte und Kulturlandschaft | Stand: 19.01.02 | © Christian Brünig
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