Pressezitate zu den Reisen
Von der "Zeit" über "Brigitte" und die Zeitschrift "Eltern" bis
zur "FAZ": Die "Begegnung mit Böhmen" hat auch
Journalisten beeindruckt!
Der Mann hinter "Begegnung mit Böhmen"
Aus: Mittelbayerische Zeitung, 30./31. 01. ´99
Wie ein klassischer Geschäftsmann wirkt er nicht. Eher wie ein Kumpel,
mit dem es ein leichtes ist, Pferde zu stehlen. Um Pferde allerdings
geht es ihm weniger. Vielmehr um Stahlrösser und Drahtesel. Auf
ihnen begründet sich seine Berufstätigkeit. Und Beruf scheint
für Erwin Aschenbrenner im klassischen Sinne Berufung zu sein. Dr.
Erwin Aschenbrenner ist Reiseveranstalter. "Begegnung mit Böhmen" heißt
sein Unternehmen in Regensburg. Mit dem er derzeit rund 40 bis 50 Rad-,
Langlauf, Kanu- und Wander-Reisen pro Jahr in den östlichen Nachbarstaat
anbietet.
Eigentlich aber ist er Philosoph ... Fast 1000 Reisenden bietet er jedes
Jahr eine mit viel Erholung verbundene anregende Begegnung mit Böhmen.
Etwa die Hälfte davon sind Stammgäste, "Wiederholungstäter",
die immser wieder mit Aschenbrenner reisen. 1998 war ein Ehepaar das
elfte Mal dabei. Erstaunlich, denn Aschenbrenners "Begegnung mit
Böhmen" gibt es erst seit acht Jahren.
In seinem Bereich ist Aschenbrenner nahezu konkurrenzlos. Einige Wander-
und Radreise-Anbieter haben sich zwar in den Böhmerwald vorgewagt,
die meisten aber haben wieder aufgegeben, "denn es gibt für
Reiseveranstalter bequemere Tourismusregionen", erklärt Aschenbrenner
... Man muß als Veranstalter schon viel Organisationstalent, Geduld
und Improvisationsgabe mitbringen, um im Böhmerwald zu reüssieren,
zumal mit einem Ansatz des sanften Tourismus, ohne Auto ... und ohne
am westlichen Standard unbedingt festhalten zu wollen (...)
Der beste ... Botschafter für Böhmen und seine Reisen aber
ist Erwin Aschenbrenner selbst. Obwohl er den Landstrich entlang der
bayerisch-tschechischen Grenze nun bereits seit einigen Jahren regelmäßig
erlebt, findet er immer noch das Neue, das Schöne, das Einmalige
und das Ungewöhnliche, um es seinen Gästen zu zeigen. Und dazu
strahlt er auch noch, wenn er von "seinem" Böhmen und
den Menschen, die dort leben, spricht (...)
Das was Erwin Aschenbrenner aufgebaut hat, kann ein Mann gar nicht alleine
machen. So arbeiten vier Tschechen jenseits der Grenze für ihn als
Organisatoren, Gruppenbegleiter, Skilehrer und Reiseleiter. Diesseits
der Grenze kooperiert er ebenfalls mit vier Experten, die beispielsweise
den ökologischen und literarischen Part übernehmen. Konzept,
Reiseleiter und viele Referenten wirken zusammen, um das Land Böhmen
für die Gäste verstehbar und erlebbar zu machen.
Erlesene Heiterkeit.
Zur Reise "Literarisches Mähren"
Aus: Die Zeit, 8. 8. 2002
(...) Der Wein fließt, die Geschichten sprudeln: Auf den Spuren
der Dichter durch Mähren. ... spontane Abstecher, aber auch wohl
geplante Überraschungen machen die Reise so abwechslungsreich. ...
Zwischen den Städten, den Wanderungen, den Begegnung bleibt Zeit.
Dies ist eine ruhige Reise, angepaßt dem Pulschlag des Landes und
wir genießen mit allen Sinnen. ... Als Abschluß des Tages
denke man zwei nicht mehr ganz taufrische Herren, die sich, einfach weil
es so schön war, zu Fuß auf den Rückweg über die
Pollauer Berge machen und selbstvergessen, weinselig und lauthals ...
debattieren, während ein blasser Vollmond aufzieht und der Geist
von Jan Skácel irgendwie zwischen den Kiefernstämmen zu schweben
scheint. Man ahnt vielleicht, ein wenig vom Zauber dieser Reise.
gott war guter laune
Zur Reise "Weltkulturerbe" Aus: Hamburger Abendblatt 25.8.2001
... schon nach wenigen Kilometern haben die Reisegäste kapiert,
warum der Prager Rainer Maria Rilke schwärmte: „Gott war guter
Laune ... da ward Böhmen reich an tausend Reizen.“ ... Der
stellvertretende Direktor des Stadtmuseums Krumau wird unsere kleine
Gruppe die ganze Woche begleiten ... Und die kann er mit seinem tiefgründigen
Humor und schier unerschöpflichem Wissen aus Kunst, Kultur und Politik
begeistern.
Zum Nachtisch gibt es Rilke.
Aus: Süddeutsche Zeitung, 12. 9. 2002 ... Leute, die schon alles
gesehen haben, zivilisationsgeplagte Stadtmenschen, sollten einmal in
die „beglückende Menschenleere“, die herbe Waldherrlichkeit
wandern, dorthin, wo kein Handy funktioniert. Menschen, die sich der
Literatur nahe fühlen, sollten gerade diese noch weitgehend unberührte
Landschaft besuchen, die wie kaum eine andere durch die Dichtungen Adalbert
Stifters zu einer magischen kleinen Welt geworden ist.
Ein attraktives Konzept: Böhmen, Natur und Geschichte
Aus: Der Neue Tag, 9.12.´95
(...) Im Vordergrund steht dabei sanfter Tourismus, der ökologisch
verträglich ist und zur kulturellen Annäherung von Ost und
West beitragen soll. Die Initiatoren verstehen ihre Reisen folglich nicht
als vergängliche Konsumgüter, sondern als Möglichkeit,
Natur, Geschichte, Kultur und Alltag der besuchten Region als Zeitzeugen
kennenzulernen. ... "Es müssen nicht immer ferne Ziele sein,
fremde Kulturen kann man auch in der Nachbarschaft besuchen", betont
Dr. Aschenbrenner, der vom Böhmerwald fasziniert ist. "Die
Landschaft ist herrlich unberührt", begeistert er sich - und
etwas Abenteueratmosphäre schwingt bei ihm im Unterton mit. Im Mittelpunkt
steht das Erlebnis "draußen", in der Abgeschiedenheit
der Natur (...)
Radeln im Moldautal
Aus: Die Gemeinde, 9/´95
(...) Eine Woche voll bleibender Eindrücke, voll hautnahem Natur-erfahren,
voll Begegnungen haben wir erlebt; aber auch immer wieder wurden wir
konfrontiert mit der wechselvollen Geschichte dieses Landstrichs, die
auf gewisse Weise zu Böhmen dazugehört wie das Budweiser Bier
und der Becherovka.
Begegnungen der besonderen Art: Wichtig sind die Menschen
Zur Wanderreise im Böhmerwald
Aus: Frankenpost, 16./17.12.´95
(...) Inzwischen sind der Regensburger Wissenschaftler, seine tschechischen
Partner und die Menschen, die mit ihnen unterwegs waren, längst
zu Wanderern besonderer Art geworden. Grenzen überschreiten sie,
die sichtbaren Landesgrenzen zwischen Bayern und Tschechischer Republik
und die unsichtbaren: die Hürden zwischen Tschechen und Deutschen,
zwischen Vergangenheit und Gegenwart. (...) Viel erleben kann man zum
Beispiel mit Jaroslav Neuzil, einem der acht "Glücksfälle",
die Aschenbrenners Projekt in Böhmen mitgestalten ... Mit dem umtriebigen
Tschechen unterwegs zu sein, heißt, sich lieber nicht auf ein festgelegtes
Programm einzustellen. "Flexibilität nützt nur" ist
das Motto von Jaroslav, für das er selbst das beste Beispiel ist.
(...)
Seit fast 50 Jahren lebt der Deutsche (Egon Urmann) im tschechischen
Land mit zwei Herzen in der Brust und kann diesen Zwiespalt nur mit der
Feststellung lösen: "Ich bin ein Böhmerwäldler unter
Böhmerwäldlern." Gleichwohl ist Egon Urmann, verheiratet
mit einer Tschechin, ein Wanderer zwischen zwei Welten geblieben ...
und so zieht es ihn wie viele der Menschen, denen wir begegnet sind,
immer wieder hinaus in den Böhmerwald ... in eine einzigartige Wald,
Auen- und Moorlandschaft, wo der Wanderer stets vom Rauschen der Bäume
und unzähliger Bäche begleitet wird ...
Er hat die wertvolle Gabe, zu dem heiklen Thema der tschechisch-deutschen
Geschichte einen Dialog in Gang zu bringen - ohne Emotionen zu schüren
(...)
Mitgebracht habe ich ein winziges Blatt der Zwergbirke,einem Bäumchen
aus der Eiszeit, das im Moorgebiet des Böhmerwalds überlebt
hat, ein noch winzigeres Körnchen Gold, ausgegraben vom Goldwäscher
Egon Urmann und ein Stück Stacheldraht. Jaroslav hat die Drahtschlinge
gefunden, hoch oben beim Plöckensteinsee, den Stifter einstmals
mit einer "versteinerten Träne" verglich.
Dort, wo viele Jahre lang der Eiserne Vorhang Böhmen, Bayern und Österreicher
trennte. Er hat den Stacheldraht zerschnitten und jedem von uns ein Stückchen
mitgegeben. Das was uns trennte, verbindet uns nun: Böhmen und Bayern,
Tschechen und Deutsche.
Per Velo den Böhmerwald entdecken
Aus: Aargauer Zeitung, 8.8.1999
Nach den weiten Wäldern kann man süchtig werden, wie früher
die Dichter so heute die Touristen, Velofahrerinnen und Langläufer
vor allem ... Der Zauber, die nachhaltige Wirkung der Wälder ist
schwer zu beschreiben.
Oft geht ein Wind aus dem Böhmischen
Aus: Coburger Tagblatt, 19.9. 1999
... Die Wochenreisen gestalten sich auch deshalb so lebendig und dicht,
weil vor Ort eng mit kundigen Leuten zusammengearbeitet wird.
Mit Rad und Kanu, z.B. in Böhmerwald und Moldautal
Aus: Recklinghausener Zeitung, 7.5. ´97
Weite Wälder, romantische Gletscherseen, naturbelassene Bach- und
Flußläufe, malerische Hochmoore - der Nationalpark Böhmerwald
und die Auenlandschaft der jungen Moldau sind ein Traumland für
Radler, Wanderer, Kanuten und Eltern-Kind-Touren.
Zur abwechslungsreichen Urlandschaft, dem "Kanada vor unserer Hastür",
kommt eine einzigartige, teils verlassene, teils gepflegte Kulturlandschaft,
die nur langsam wiederentdeckt wird: Auf alten Alleen erreicht man mächtige
Burgen, pittoreske mittelalterliche Städte und - nicht zuletzt -
verschlafene "Böhmische Dörfer". (...)
Die Ruhe, die aktive Erholungsqualität, die herrliche Natur sind
das eine. Der Abwechslungsreichtum der böhmischen Landschaften das
andere. (...)
Kompetente Reisebegleiter/innen sowie Gesprächsrunden mit interessanten
und humorvollen Referent/innen und die vielen großen und kleinen
Sehenswürdigkieten am Wegrand garantieren authentische "Bildung
- ohne es zu merken".
Über die Strudel der Otava
Aus: Der Neue Tag, 31.8/1.9. ´96
(...) In der Tat hinterläßt eine Radtour durch den Böhmerwald,
dessen Kernregion als Nationalpark geschützt ist, bleibende Eindrücke.
...
Von unserem Ausgangspunkt Antygl aus, einem wunderschön gelegenen
Campingplatz im Herzen des Parks, erschließen wir uns den dichten
alten Wald, der uns umgibt. Zur Zeit des Kalten Krieges war diese Region
militärisches Sperrgebiet ...
Schwarze Moorbäche durchziehen die Landschaft ... mit Ehrfurcht
lauschen wir ihren Stimmen, die uns von der Einmaligkeit dieser Gegend
erzählen. (...)
Susice heißt unser erstes Etappenziel, das wir nach einer grandiosen
Abfahrt bald erreichen. Dort steigen wir ab von unseren Drahteseln, um
die Tour mit Kanus fortzusetzen. ... Unser Weg im Kanu auf der Otava
ist nicht unbeschwerlich. 15 Kilometer legen wir im Schnitt täglich
zurück, einmal sogar 23. "Das ist schon recht ordentlich",
lautet dazu Jaroslavs schlichter Kommentar. (...) Zeltplatz bei Pisek.
Die Sonne spendet hinter Buchen und Birken versteckt ihr letztes abendliches
Licht. Leise plätschert die Otava vor uns dahin. ... Die ersten
Flaschen Bier machen die Runde ... während Jaroslav mit einem Spaten
ein kleines Erdloch aushebt. Später wird er glühende Steine
aus dem Feuer holen,sie ins Erdloch geben und in Staniol verpacktes Fleisch
dazwischenlegen. Wir freuen uns alle auf den Leckerbissen. Derweil spielen
in der Ferne einige junge Tschechen traditionelle Volksweisen auf ihren
Gitarren und lassen sich von den tiefen Bässen eines Cellos begleiten
(...)
Aus: Die Gemeinde, 10/´96
... fahren wir durch das ehemalige Niemandsland des Böhmerwaldes,
wo die Natur seit 40 Jahren sich selbst überlassen ist, entlang
der bayerisch-österreichischen Grenze durch Hochmoore, Auen, begleitet
von unzähligen Bächen und Flüssen, vorbei an Gletscherseen,
mächtigen Burgen und Klöstern, entlang der Holz-Schwemmkanäle,
durch endlose Wälder.
Eine stille sanfte Schönheit - diese Land Adalbert Stifters. (...)
Schließlich Krumau, der Endpunkt unserer Fahrt, unveränderte
Bausubstanz seit 1800, Kulturidyll an der Moldau ... schnell noch ein
kühles Bier mit herrlicher Blume, frisch gezapft vom echten Holzfaß -
nichts bleibt wie es ist, im Abendlicht Abschied von der Moldau - alles
ist in Fluß ...
Radeln und Wandern, z.B. im Riesengebirge
Aus: Radmagazin tour, März ´93
(...) Am Abend feierten wir Abschied vom Riesengebirge. Mit den Rädern
fuhren wir die zehn Kilometer nach Skalka, wo unser tschechischer Begleiter
Bohumil eine Berghütte besitzt ... Der Ausblick von Bohumils Hütte
war atemberaubend. Im Norden tat sich noch einmal das ganze Panorama
des Riesengebirges auf. Im Süden sah man bereits die sanften Hügelketten
des Böhmischen Paradieses (cesky raj), das unser nächstes Ziel
sein sollte.
Nach einem kleinen Spaziergang im Sonnenuntergang begann das Fest. An
langen hölzernen Stangen grillten wir über dem Lagerfeuer Steaks
und Koteletts; natürlich gab es reichlich "Krokonos" und
als Nachspeise Apfelstrudel und Kuchen. Bald wurde gesungen, tschechisch,
deutsch, alles durcheinander ... Stockdunkel war es, der Himmel sternenklar
und die Nacht lau. Singend tasteten wir uns hinunter zu unseren Rädern
(...)
Ski-Wandern im Böhmerwald Aus: Brigitte, 27.11.´96
(...) "Langlaufen ist in Tschechien ein Nationalsport", sagt
Jaroslav, unser Reiseführer, "und viel schöner als in
den Alpen." Von Dorf zu Dorf können Skiwanderer durch die böhmische
Landschaft gleiten. ...
In einem sanften Auf und Ab geht es über Bergrücken, durch
Hohlwege und Täler. Dicht an dicht stehen die Fichten und sind so
dick mit weißen Kristallen bedeckt ...
Manchmal steht ein Marterl zum Gedenken an einen verunglückten Holzknecht
am Wegesrand. Und manchmal Jaroslav, die Zigarette in der Rechten, die
Stöcker in der Linken. Geduldig wartet er auf die heranschleichend
Truppe ... An dunkelbraunen Holzhäusern gleiten wir vorbei, die
einsam in der Landschaft stehen, An Bauernhöfen mit breit ausladenden
Dächern, patinagrünen Türmchen und Stapeln von Brennholz
neben der Tür. (...)
Sumava, die Rauschende,nennen sie den Böhmerwald: Im größten
Waldgebiet Mitteleuropas hört man nur das Wispern des Windes ... Autos gibt
es so gut wie gar nicht ...
Aber fast in jedem Ort eine gemütliche Gastwirtschaft ...
Für drei Mark bekommen wir mittags deftige böhmische Küche
auf den Tisch, Serviettenknödel mit Schweinebraten oder Kartoffelsuppe
und Palatschinken. Abends sitzen wir, die Gesichter rot und verschwitzt,
die Blasen an den Füßen mit Pflastern versorgt ...
"Aber was soll´s", meint Gabriele, die schon zum fünften
Mal im Böhmerwald ist. Hauptsache, draußen ist es schön." (...)
Wege in die Stille.
Geheimtip für eine unvergessliche Winterreise
Aus: vital 12/2002
Jaroslav Neuil, unser Reiseführer, läuft nicht nur klasse
Ski; er wird auch nicht müde, uns „seinen“ Böhmerwald
zu zeigen. Gemeinsam mit Sona weist er auf unscheinbare Details und Merkwürdigkeiten
hin, führt uns zu übersehenen Orten. Zu Siedlungen aus der
Glashüttenzeit, Abraumhügeln von Goldgräbern, Resten des
Eisernen Vorhangs. ... Wie bei allen Aktiv-Reisen, die der Regensburger
Veranstalter „Begegnung mit Böhmen“ organisiert, geht
es auch diesmal um nachhaltige Reiseerlebnisse statt schnellen Konsum.
Vom Riesen aus dem Böhmerwald
Aus: Kölner Stadt-Anzeiger, 21.11.2001
... Auf eine Lichtung hat uns Dalibor geführt. In tiefer Einsamkeit
steht ein altes Böhmerwaldhaus im unberührten Schnee. Als ob
die Zeit angehalten ist. Ein Ort, der sprachlos macht.
Böhmen: Ein Abenteuer für Eltern und Kinder
Aus: Eltern, 07/´96
(...) Lenka und ich sind gespannt. Denn Erwin Aschenbrenner, der Reiseleiter,
hat uns viel versprochen.
Er will uns die einzigartige Landschaft mit ihren Hochmooren, malerischen
Dörfern, unentdeckten Flußtälern, wildromantischen Schluchten
und mit den mittelalterlichen Schlössern, Burgen und Städten über
das übliche Sightseeing-Programm hinaus nahebringen. Und zwar so,
daß auch die Kinder auf ihre Kosten kommen! (...)
Die vollgepackte Woche mit Kultur und Abenteuer löst sich unter
den Klängen von Erwins Gitarre auf in entspannter Zufriedenheit
und Harmonie. Wir haben viel gesehen und erlebt. Und sind uns alle ein
großes Stück nähergekommen. Nicht nur die Eltern, sondern
auch unsere Kinder sind sich deshalb so ziemlich einig: Es war einer
der schönste Urlaube.
Geschichten aus dem Böhmerwald
Aus: Eltern for family, 2/2002
Viel Natur, dazu ein bisschen Kultur und ein spannendes Programm für
die Kinder – Ein unvergessliches Erlebnis.
So viele Eindrücke ... Diese unterhaltsame Mischung aus Natur- und
Kultururlaub, die erfrischende Art von Lenka und Erwin, mit der sie uns
auf den Ausflügen und abends bei Wein und Budweiser-Bier ihre Liebe
zu Böhmen näher brachten. Das hat uns Lust gemacht auf noch
mehr.
Wandern und lesen: meditative LiteraTour z.B. durch den Böhmerwald
Aus: Frankfurter Allgemeine, 2.1. ´97
(...) gerade diese Landschaft ist wie kaum eine andere durch die Dichtung,
vor allem das Werk Adalbert Stifters, zu einer Chiffre des Überzeitlichen
geworden, und so ist eine Reise hierher die Begegnung der literarischen
mit der politischen Zeit (...)
Am besten steigt man zum Denkmal des Dichters (in Horni Plana) hoch,
von wo sich ein weiter Blick über den Lipnostausee bis zur Plöckensteinwand
bietet. (...) mit Bauch und lässig lehnt er am Stein, kein Waldläufer,
sondern ein bequemer Bürger. Übel haben ihm seine Getreuen
mitgespielt, die seine kunstvolle Dichtung unbedingt zum Volksgut machen
wollten und Generationen von Konfirmanden mit dem "Hochwald" schreckten.
Aber welcher Konfirmand hält solche Sätze aus: "An der
Mitternachtsseite des Ländchens Österreich zieht ein Wald an
die dreißig Meilen lang seinen Dämmerstreifen westwärts
... Dort, wie oft die Nadeln bei Kristallbildungen, schoß ein Gewimmel
mächtiger Joche und Rücken gegeneinander, und schob einen derben
Gebirgsstock empor, der nun von drei Landen weithin sein Waldesblau zeigt..." Hier
oben jedoch hält man sie aus. Der weite Blick und der leise Wind
verbinden sich mit ihnen zu einer verführerischen Sprachmelodie,
die die Aufmerksamkeit wegzieht von den Wörtern, über die Bäume
hinauf zum Plöckensteinsee: "Oft entsiegt mir ein und derselbe
Gedanke, wenn ich an seinen Gestaden saß - als sei es ein unheimlich
Naturauge, das mich hier ansehe - tief schwarz - überragt von der
Stirn und der Braue der Felsen, gesäumt von der Wimper dunkler Tannen
- drin das Wasser regungslos, wie eine versteinerte Träne." In
solchen Sätzen kann man versinken. (...)
Im Land der ungepflückten Kirschen.
Aus: Verträglich Reisen, 2002
... Die literarische Wanderreise durch den Böhmerwald umschifft
gekonnt die Hauptgefahren des Genres: Sich zum angetsrengt-intellektuellen
Literaturseminar aufzuschrauben oder brav allzu Bekanntes über bereits
zerlesene Autoren aufzuwärmen. Nein, langweilig oder bieder ist
diese Literaturreise an keinem Tag. Sie weckt eher weitere Neugier auf
die vorgestellten Autoren, als dass sie sie stillt.
Böhmerwald. Stille Tage, schöne Zeilen
Aus: Rheinischer Merkur, 4.6.1999
Das ist das Wunderbare an dieser Wanderwoche: Bewegung des Körpers
durch kräftiges Ausschreiten im unendlichen Waldmeer und Bewegung
des Gemüts durch Lesungen der Landesautoren. Dazu ... das böhmische
Bier, die Knödel, der Gulasch, die süßen Golatschen.
Nahrung des Leibes und der Literaturlust – eine köstliche
Kombination.
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