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Radurlaub, Fahrradreisen, Radtour - Elektrorad / Ebike / Pedelec
Oberpfalz-Niederbayern / Regensburg-Kelheim / Donau-Altmühl

DAHOAM 4:
Altbayerische Radtouren-Schmankerl

Nach Bayerwald, Niederbayern und Oberpfalz jetzt noch eine Dahoam-Radreise? Ist es nicht peinlich angesichts des inflationären Heimat-Begriffs?
Ja, und doch geht die Reihe weiter. Weil´s einfach schön ist, authentische Begegnungen mit Kulturschmankerln und spannenden Menschen zu schaffen. Und das geht nun mal am besten dahoam, gemäß einer sinnigen Definition, dass Heimat dort ist, wo Freunde sind.
Seit über 40 Jahren lebe ich in Regensburg und radle an Donau, Laaber und Altmühl, in Niederbayerns Osten und der Oberpfalz Süden, dem kulturell wie landschaftlich attraktivsten Zentrum Altbayerns. (Auch wenn jetzt Oberbayern zu Recht protestiert: dort ist es natürlich am allerschönsten und urigsten, besonders für Ansichtskarten;-)

Zwei Besonderheiten dieser Reise:

1. Abseitiges sowieso und diesmal auch viel Berühmtes
Versteckte Winkel und besondere Menschen zu finden ist schon immer unsere Stärke. Diesmal gibt es zudem noch viele bekannte Sehenswürdigkeiten: Befreiungshalle in Kelheim, Donaudurchbruch und Kloster Weltenburg, Altmühl-Burgen, Jura-Steig und – von verschiedenen Seiten her – das Weltkulturerbe Regensburg und seine landschaftlich großartige Umgebung.
Wie sagte schon Goethe: "Regensburg liegt gar schön.".

2. Kulinarische "Atmo": Alte Wirtshäuser und Biergärten
Wie immer radeln wir nach dem Motto: viel „Atmo“ zur „Info“. Nah
dran mit Freunden & Freuden an unserem Kulturland „dahoam“.
Als Besonderheit kommt diesmal noch zentraler dazu: die Kulinarik. Wir erkunden mehr noch als sonst die schönsten Wirtshäuser & Biergärten.
Zur „Atmo“ gehört ja auch „guat essen und trinken“. Ein Freund von „(s)lowerbavaria“ erläutert uns das Slowfood-Konzept ...

Reiseleitung: Erwin Aschenbrenner;
Bei mehr als 12 Personen zudem: Susanna Kulda oder Astrid Giesen
Und beim Septembertermin ist Wolf-Dieter Koltermann dabei.

Altbayern Radtour

PROGRAMM

Samstag: 2 Bahnhofs-Treffs: Regensburg 13 h, Saal 17 h.
Wir übernehmen Ihr Gepäck im Begleitauto. Autos können gegebebenfalls zum 1. oder gleich zum 2. Hotel versetzt werden.
Radverleih – auch E-Bikes – gibt es z. B. direkt am Bahnhof Regensburg: www.fahrradverleih-regensburg.de, 0941-5998194.
Falls Sie schon Freitag in unser Weltkulturerbe anreisen wollen, geben wir gerne Tipps!

1. Treff: Samstag um 13 h am Bahnhof Regensburg:
Einer der schönsten Abschnitte des Donauradweges sind die 35 km zwischen Kelheim und Regensburg. Wir radeln ihn flussaufwärts, was nicht nur den Vorteil hat, nicht in der Masse zu sein, sondern auch am Ende den wunderschönen Blick auf die Befreiungshalle oberhalb der Altmühlmündung vor sich zu haben. Im idyllischen Biergarten der ältesten Weißbierbrauerei der Welt (Schneider) machen wir Brotzeit.

2. Treff: 17 h am Bahnhof Saal:
Von da sind es nur noch flache 15 km. Auf halbem Weg holen wir die Erstgruppe ab. Weiter im Altmühltal zu unserem Quartier.

3. Treff: 18.30 h beim Gasthof Ehrl in Altessing.

Tatzelwurmbrücke bei EssingTatzelwurmbrücke bei Essing

So.: Schlösser, Burgen, Felsen, Höhlen – Einradeln im Altmühltal.
Zu Recht gilt das Altmühltal als eines der malerischsten Nebentäler der Donau. Auch nach der Begradigung zum Kanal. Die Fotografen werden mehrere Halts brauchen – mit Blick auf Altwässer, Kanal und Passagierschiffe und auf die spektakulären Felswände, wo u. a. die Burgruine Randeck, Schloss Prunn und die Rosenburg thronen. Ein schönes Felsen- und Terrassencafé wollen wir jedenfalls erklimmen und den traumhaften Blick auf das idyllischeTal genießen.
Mittag machen wir im kleinen und feinen Städtchen Riedenburg – im Biergarten der Ökobrauerei, wo der Alt-Chef schon vor über 20 Jahren Biobier (z.B. Dinkelbier) braute, als das noch jedermann für „total spinnert“ hielt. Er wird uns die besonderen Braumethoden erläutern und seine Geschichte erzählen.

Fitte Radfreaks schaffen von hier noch eine Runde hoch zum Romantikschloss Eggersberg. (Gesamt 25-45 km, zu über 80 % flache Wege entlang dem Kanal.)
Am späten Nachmittag treffen wir vielleicht noch Herrn Hacker, der uns erst entlang dem „Essinger Kunstweg an Fels und Fluss“ und dann zu versteckten Höhlen in den Felswänden bringt, wo schon Kelten und Römer ein abenteuerliches Zuhause hatten. (Auch das bekannte „Schulerloch“ nahe bei unserem Hotel können wir besuchen, am liebsten zum Sonnenuntergang, wenn die Massen weg sind.)

Im AltmühltalIm Altmühltal

Montag: Donau, Befreiungshalle und (s)lowerbavaria.
Ein Tag voller Genuss-, Landschafts- und Geschichtserfahrung: wir radeln vormittags auf dem beliebten Flussradweg altmühlabwärts zur Donau und Richtung Weltenburger Enge, nachmittags dann über die Befreiungshalle auf malerischen Waldwegen zurück (ca. 25 km flach, 2 km steil hoch zur Befreiungshalle).
Bei der Felsenkirche Klösterl treffen wir Thomas Dorsch, der uns – so fundiert und verständlich wie kein anderer – Kulturland und Geologie ebenso wie altbayrische Geschichte und neubayerische Gegenwart nahe bringen kann. Kelheim und seine Befreiungshalle am Michelberg mit den vielfältigen Kelten-, Römer- und Mittelalter-Spuren und jeder Menge „Fastfood-Touristen“ sind dafür bestes Anschauungsmaterial. Wir gönnen uns aber Slowfood, insbesondere bei einer langen, genussvollen Mittagspause: wir essen nämlich bei Nicole Meier und unserem Freund Georg Flingelli, Vorstand des Slowfood-Conviviums Niederbayern.

Juraland am Weg nach EiningJuraland am Weg nach EiningDienstag: Geheimtipps und mehr: Schambachtal, Juraland, Hopfen, Limes, Kloster Weltenburg und Donaudurchbruch
Von Riedenburg – es war mal ein Geheimtipp – geht ein Bahnradweg ins wunderbare, grün strahlende Schambachtal, meist nahe am bemoosten Fluss, vorbei an Burg Hexenagger und einer tausendjährigen Eiche nach Altmannstein. Ob Zeit ist für das Museum des großen Rokoko-Künstlers und Bürgersohns Ignaz Günther? Jedenfalls sein berühmtes Kruzifix in der Heilig-Kreuz-Kirche werden wir sehen. Weiter geht es, leicht hügelig durch eine besondere Juragegend: Wacholderhänge und HopfengärtenHopfenwegHopfenweg wechseln sich ab. Bis wir zum Weg des ehemaligen Limes kommen, der uns hinab zur Donau-Fähre in Eining bringt, wo ein fideler Biergarten wartet und unweit davon das römische Kastell Abusina, das zum Weltkulturerbe gehört. Hier ist jedenfalls Zeit für eine lange Mittagspause, danach ist es ja keine Stunde mehr – ob flach am Uferweg der Donau oder leicht hügelig am Limes-Radweg – zur ältesten klösterlichen Niederlassung in Bayern, dem Kloster Weltenburg. Ein Blick in eine der schönsten Asamkirchen ist Pflicht, nein Kür - vielleicht auch ein Getränk in der berühmten Klosterschenke (neben der ältesten Klosterbrauerei).
Dann das besondere Erlebnis des Tages: mit den Rädern auf einer Zille 2 km durch den Donaudurchbruch, der sicherlich zu den spektakulärsten Flussabschnitten Europas gehört. (Gute Schwimmer können sich bei passendem Wasserstand auch einfach durchtreiben lassen!) Am Ende kurzes Ausradeln an Donau und Altmühl.
(Gesamt: 50 Rad-km, oft an Flüssen und Bächen, ca. 30 % hügelig.)

Weltenburg, Donau und FelsenWeltenburg, Donau und Felsen

Mi.: Weiterfahrt ins Laaber-Tal zum ältesten Wirtshaus der Welt
Wir müssen zum Glück nicht entscheiden, welches Zuflusstal der Donau die malerischsten Radwege hat. Vielleicht die Altmühl? Oder doch die Schwarze Laaber? Jedenfalls gibt es einen schönen Verbindunsweg, fast durchgehend ein schattiges, perfekt asphaltiertes Sträßchen durch den Paintner Forst, den südwestlichen Ausläufer der Frankenalb. Erst steil, später gemächlich bergauf zum Markt Painten, dann stetig und leicht bergab, vorbei am romanischen Kirchlein von Haugenried zur Laaber, wo nochmals schöne Biergärten, spektakuläre Felswände und spannende Kunst- und Kulturorte warten. Eventuell ein Schlenker ins uralte bajuwarische Deuerling, danach vorbei an viel Freiluft-Kunst, am Schloss in Eichhofen und der Burgruine Loch, an den Kletterfelsen von Schönhofen ... nach Eilsbrunn. Das alte Sudhaus der Brauerei Röhrl wurde 2017 feinfühlig zu einem Hotel umgebaut, wir wohnen in diesem liebevoll-funktionalen Baudenkmal. Daneben der wunderbare Biergarten und Gasthof mit einem vom Guinnessbuch der Rekorde abgesegneten Superlativ: „ältestes Wirtshaus der Welt“. Natürlich kehren wir da ein …
(Gesamt: 30-40 km, ein steiler Anstieg und eine lange Abfahrt.)

Die NaabDie Naab führt auch nach Regensburg

Donnerstag + Freitag:
Viele Traumwege ins Weltkulturerbe Regensburg

Es gibt vielfältig-attraktive Wege von unserem Quartier nach Regensburg (einfach 10-20 km), z.B. an der Schwarzen Laaber zum Donauradweg (15 km). Traumhaft aber auch die Hochebene zwischen Eilsbrunn und Marienhöhe mit großartigem Ausblick über die Flusstäler von Naab und Donau oder drüben ein Stück Naab-Radweg und die Einfahrt vorbei an malerischen Dorf-Biergärten auf die Winzerer Höhen über der Stadt. Vier unterschiedliche Weg-Varianten, auf die Sie sich freuen können. Und mindestens ebenso auf das Ziel, das Weltkulturerbe Regensburg. Per Rad können wir dort die großen Sehenswürdigkeiten auch abseits des touristischen Mainstreams in den Blick nehmen, vorstädtische Natur- und Kulturorte wie Winzerer Höhen, Schloss Prüfening, Villapark, Wörthinsel, Stadtamhof …
Für das eigentliche Altstadt-Welterbe gönnen wir uns am Donnerstag mindestens 5 Stunden, nicht nur weil wir großartige Stadtführer dafür kennen, sondern auch, weil es danach Zeit zum Erschlendern und Verdauen braucht: ob in Parks, Läden, Hinterhöfen, Biergärten oder Cafés – Slowfood statt Fastfood auch hier. Und am Ende wollen wir ja dazu noch ein paar private Geheimtipps und Schmankerl vermitteln. Dabei helfen vielleicht auch wieder Freunde, z.B. (wenn sie Zuhause sind) eine/r unserer Regensburger Reiseleitergrößen Arthur Schnabl, Gerd Burger oder Katka Karl.

Radler in RegensburgRadlerblick aufs Donautal und Regensburg

Samstag: Heimfahrt / oder verlängern?
Welchen der schönen Wege nehmen wir heute? Sie entscheiden! Wir können es jedenfalls so einteilen, dass Sie spätestens 11 h in Regensburg am Bahnhof sind. Das Gepäck transportiert ein Auto.
Wer länger Zeit hat, der kann z.B. noch ein bisserl die nördliche (am Regen-Radweg) oder östliche Umgebung (am Donauradweg z.B. zur Walhalla) erradeln oder einfach nochmal die Altstadt genießen …
Falls Sie in Regensburg verlängern wollen - wir geben gerne Tipps.


Für E-Biker
ist der 1. Termin reserviert und ideal. Hier können wir ein noch flexibleres Programm anbieten. Beim 2. und 3. Termin bestimmen die „Naturradler“ das Tempo, hügelige Ausreißer zu zusätzlichen Sehenswürdigkeiten sind da weniger möglich.
Übrigens: Auch E-Bike ist nichts für Faule! - Ohne ständiges Treten geht es nicht.
Aber man kann immer im „Wohlfühlpuls“ bleiben, auch bergauf Landschaft & Natur schauen und genießen. Ideal für Landschaftsradler, die ohne sportlichen Ehrgeiz fit bleiben wollen.

Leistungen

- 7 Übernachtungen mit Frühstück (Zimmer mit Dusche/WC)
- engagierte und kompetente Begleitperson (ab 12 Teiln. 2)
- Gepäcktransfers, kulturnahe Führung, alle Eintritte

- ausführliches Karten- und  Infomaterial

Reiseleitung: Erwin Aschenbrenner
Bei mehr als 12 Personen zudem: Susanna Kulda
Beim Septembertermin ist zudem Wolf-Dieter Koltermann dabei.

Bei gelbem Punkt („ noch wenige Plätze frei“) findet die Reise sicher statt.
Maximalzahl der Mitreisenden: 17; die Mindestteilnehmerzahl ist 7.
Um Ihnen (und Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl evtl. nicht erreichen. Meist wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

Neu: Die Reisen nach 20.3. 2019 veranstaltet die "Begegnung-mit-Böhmen"-UG von Katka Karl-Brejchová.

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

Termine 2019
15.06. - 22.06. Es gibt noch freie Plätze
27.07. - 03.08. Es gibt noch freie Plätze
31.08. - 07.09. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 680 €
EZ - Zuschlag: 170 €

Der Juni-Termin ist ein reiner E-Bike-Termin.

Bei Bedarf kümmern wir uns um ein Leihrad.
(Normalrad ca. 50 Euro, E-Bike 100-150 Euro für die Woche.)

Reise buchen Infoanforderung
Leistungen Technische Infos
AGBs Reiseversicherung
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Störche in der Donauebene bei Eining

Radweg in der Oberpfalz

Sonnenuntergang an der Isa

Neue Reise

 

Weltenburg

Radlerblick auf
Weltenburg + Donaudurchbruch

Termine 2019
15.06. - 22.06. Es gibt noch freie Plätze
27.07. - 03.08. Es gibt noch freie Plätze
31.08. - 07.09. Es gibt noch freie Plätze

Reisepreis: 680 €
EZ - Zuschlag: 170 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

 

Neu:
Die Reisen nach 20.3. 2019 veranstaltet die "Begegnung-mit-Böhmen"-UG
von Katka Karl-Brejchová.

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Reiseleiter-mit-Pumpe

Rad-Reiseleiter mit Pumpe

 

Donau, Dom und Steinerne Brücke

 

Befreiungshalle Kelheim

Befreiungshalle bei Kelheim

 

Essing Kunstweg

Radweg in Essing (Altmühltal)

 

Burg Prunn im Altmühltal

Burg Prunn im Altmühltal

 

Burg Randeck im Altmühltal

Burg Randeck im Altmühltal

 

Rosenburg in Riedenburg

Die Rosenburg oberhalb Riedenburg

 

Befreiungshalle von Kelheim

Die Befreiungshalle von Kelheim aus

 

 

Hexenagger

Burg Hexenagger

 

Donaufähre in Eining

Donaufähre in Eining

Radlerblick auf Weltenburg

 

Donaudurchbruch in Zille

Auf der Zille mit Rädern durch den Donaudurchbruch

 

 

Haugenried

Haugenried

 

Schönhofen

Radlerwege unter Kletterfelsen
im Juraland bei Schönhofen

 

Wolkenidylle in Eilsbrunn

Wolkenidylle oberhalb Eilsbrunn

 

Steinerne Brücke und der Dom

Steinerne Brücke und der Dom

 

Alte Linde Biergarten

Alte Linde - Biergarten mit >Domblick

 

Die Wasserspeier vom Dom

Die Wasserspeier vom Dom

 

Biergarten in Tremmelshausen

Biergarten auf den Winzerer Höhen zwischen Donau und Naab

 

Radler auf der Steinernen Brücke in Regensburg

Radler auf der Steinernen Brücke in Regensburg

 

 

 

 

Radreise Altbayern