Literaturreisen in Tschechien,
Polen und Slowenien

Seit der Grenzöffnung sind wir auf Aktiv und Kulturreisen in Tschechien spezialisiert. Wir bieten die Möglichkeit, Böhmen in engagiert begleiteten Kleingruppen (10-16) kennenzulernen. Leiter des sanfttouristischen Projekts ist der Kulturwissenschaftler Dr. Erwin Aschenbrenner. Zusammen mit Partnern aus Deutschland und Tschechien betreibt er seine Literaturreisen als attraktive Alternative zum Massentourismus.

Literaturreisen ins Bücherland Böhmen / Mähren
Eine besonders reizvolle Art, Böhmen zu bereisen, bieten unsere Literaturreisen. Soviele Dichter haben die "tausend Reize" (R.M.Rilke) dieses Landes geschildert, daß man die Literatur getrost als die "vierte" Dimension Böhmens bezeichnen kann. Sie öffnet neue Blickwinkel und macht die Vergangenheit lebendig. Sie werden die Literatur Tschechiens hautnah erleben: Goethe, Stifter, Kafka, Kundera, Smetana, Mark Twain, Hrabal, Neruda, Hasek, Klostermann, Capek, Musil ... Alle LiteraTouren in Tschechien und Polen werden von 2 kompetenten und kommunikativen Reiseleitern begleitet. Unser Haupt-Literaturexperte ist dabei der Jornalist, Historiker und Germanist Arthur Schnabl, der inzwischen für seine Kulturrreisen eine riesige Fangemeinde hat.

Lesen und Laufen: Anregung für Körper und Geist Kultur und Natur, Landschaft und Literatur zu verbinden, ist unser Anliegen. Wer den Spuren der Literatur folgt, sollte sich Zeit lassen. Intensives Erleben "geht" nur ohne Eile. Wo immer es möglich ist, gehen wir zu Fuß. Bei längeren Strecken setzen wir unsere Busse oder die Bahn ein.

Literaturreisen Reisen Osteuropa

Begegnung mit der Gegenwart Literatur braucht Leben. Deshalb ist uns die Begegnung mit Menschen wichtig: mit Literaten, Verlegern, Journalisten und ganz "normalen" Leuten. Menschen sind aber keine Maschinen, so dass wir die geplanten Treffen auf unseren Literaturreisen nicht immer garantieren können. Dafür ergeben sich manchmal neue und unerwartete Begegnungen.

Die Anforderungen der Literaturreisen
Die Reisen im Riesengebirge und im slowenischen Karst sind Wanderreisen (Touren zw. 10 - 17 km). Sie sind nicht schwierig, erfordern aber eine gewisse Kondition; v.a. das Riesengebirge hat steile Wege. Im Böhmerwald, in Mähren, in Masuren und in Pommern wird weniger gelaufen, aber jeweils drei Wanderungen um die 10 km sind auch hier vorgesehen. Und auch in Regensburg und in Prag "erlaufen" wir die Stadt. Also festes Schuhwerk für alle Reisen, Wanderstiefel für Riesengebirge und auch für Slowenien. Dazu vielleicht eine Sitzunterlage (am besten eine kleine Alu-Matte), da wir viel draußen sitzen und lesen.

Teilnehmerzahl: 8 bis 18

Reisen Literatur

Was schreibt die Presse
über unsere Literaturreisen?

Aus: DIE ZEIT, 08.08.2002:

Das rechte Wort zur rechten Zeit am rechten Ort: "Stoßen wir an, und trinken wir´s still aus", zitiert Arthur den mährischen Lyriker Jan Skacel, "keinem erzählen wir, was der Wein von uns weiß."Stoßen wir an, an diesem sonnigen Nachmittag auf einer Terrasse im südmährischen Weindorf Pavlov. 14 Reisende sind wir, dazu zwei Reiseleiter, die übersprudeln vor Begeisterung und diese vom ersten Tag an auf uns übertragen: Arthur Schnabl, der belesene Germanist und Komödiant aus Regensburg, und die 27- Jährige Pragerin Lenka Hubackova, ebenso energische wie seelenvolle Vertreterin ihres Landes. Wollen uns Mähren näher bringen, jenes Gebiet im Südosten Tschechiens, und seine Dichter, Vertreter der drei Kulturen, die den Landstrich prägten: der tschechischen, der jüdischen und der deutschen..

Dies ist eine ruhige Reise, angepasst dem Pulsschlag des Landes. Vor allem ist auf den leichten Wanderungen viel Zeit, miteinander zu reden. Über Schulen am Kongo, die Benesch-Dekrete und die Anzucht von Baumpäonien. Mittags und Abends essen wir uns durch Palatschinken, Sauerkrautsuppe und käsegefüllte Kartoffelpuffer, vergleichen Staropramen und Pilsner Urquell, setzen einen Becherovka drauf und geniessen mit allen Sinnen. Und immer wieder und überall begegnen wir der Literatur.
...
Als Abschluss des Tages denke man sich Heinrich und Georg, zwei nicht mehr ganz taufrische Herren, die sich, einfach weil es so schön war, zu Fuß auf den Rückweg über die Palauer Berge machen und selbstvergessen, weinseelig und lauthals die Prähistorie der Informationstechnik im Deutschland der siebziger Jahre debattieren, während ein blasser Vollmond aufzieht und der Geist von Jan Skacel irgendwie zwischen den Kiefernstämmen zu schweben scheint. Man ahnt, vielleicht, ein wenig vom Zauber dieser Reise.

Aus: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.11.1999:

Versenkt man den Blick nicht nur in die Bücher, dann kann eine literarische Tour auf Goethes böhmischen Spuren eine verstörend reale Reise durch eine ebenso beschädigte wie faszinierende Kulturlandschaft werden, in der man unter dem Schutt der Geschichte noch immer den Mythos "Böhmen" zu spüren glaubt: das humane Ideal einer kultivierten und doch geheimnisvollen Natur. Goethe überall im Bäderdreieck. Aber es gibt noch viele großartige Autoren, die hier kurten: Ebner-Eschenbach, Gogol, Kafka, Mark Twain, Urzdil...

...1938, kurz vor dem Einmarsch der Deutschen, besucht er noch einmal das "magische Dorf", den Geburtsort seines Vaters in einer der stillsten Ecke des Egerlandes: als "letzter Gast", wie seine im New Yorcker Exil entstandene Erzählung heißt. Aus fünf Häusern und einer Kirche bestand Schipin, schon damals ein einsamer Ort. Auf der Karte führt keine Straße dorthin. Ob es den Ort überhaupt noch gibt? Doch dann findet man einen zugewachsenen Anstieg. Im Moos zwischen den Bäumen duckt sich ein betonierter Sehschlitz: ein Bunker aus jener Zeit, als sich die Tschechoslowakei auf einen Krieg mit Nazi-Deutschland vorbereitete. Plötzlich ist der Anstieg zu Ende, und zwischen verkrümmten Apfelbäumen leuchtet eine rote Turmspitze. Auf einer Waldlichtung, in völliger Einsamkeit, stehen eine Kirche und drei Häuser. Ein gepflegtes Idyll statt der erwarteten Ödnis. Unter die alten Apfelbäume gelagert, lesen wir Urzdils "Der letzte Gast". Ein alter Mann sieht misstrauisch zu uns herüber. Dann sagt er "Grüß Gott", denn er kommt aus München. Einer der von hier stammt und nun Zeitweise auf die Kirche aufpasst, die von den Vertriebenen der Umgebung wieder hergerichtet wurde. Ihre Abgeschiedenheit hatte sie überleben lassen. Nach eingehender Überprüfung werden wir hineingelassen ...

Aus: Frankfurter Allgemeine, 2.1. ´97:

(...) gerade diese Landschaft ist wie kaum eine andere durch die Dichtung, vor allem das Werk Adalbert Stifters, zu einer Chiffre des Überzeitlichen geworden, und so ist eine Reise hierher die Begegnung der literarischen mit der politischen Zeit (...) Der weite Blick und der leise Wind verbinden sich mit ihnen zu einer verführerischen Sprachmelodie, die die Aufmerksamkeit wegzieht von den Wörtern, über die Bäume hinauf zum Plöckensteinsee: "Oft entsiegt mir ein und derselbe Gedanke, wenn ich an seinen Gestaden saß - als sei es ein unheimlich Naturauge, das mich hier ansehe - tief schwarz - überragt von der Stirn und der Braue der Felsen, gesäumt von der Wimper dunkler Tannen - drin das Wasser regungslos, wie eine versteinerte Träne." In solchen Sätzen kann man versinken. (...)

Aus: Der Allgemeinarzt, 07/2001:

Sehr beliebt sind die LiteraTouren mit Lesungen an Original-Schauplätzen. Ob in Böhmen, Mähren oder Prag - überall finden sich Spuren großer Literaten von einst und heute. Auf den Reisen verweben sich die Geschichten von Kafka, Rilke, Musil oder auch Kundera ganz natürlich mit den besuchten Örtlichkeiten. Hoch oben beim Plöckensteinsee, den Stifter einst mit einer "versteinerten Träne" verglich, gruppiert sich die Reisegruppe um das Denkmal des Dichters und lauscht seinen anmutigen Versen. Von dort reicht der Blick über den Lipnostausee bis zur Plöckensteinwand, wo man auch heute noch ein Stück Stacheldrahtzaun als Erinnerung an die Zeit des Kalten Krieges finden kann.

Unsere Hörbucher
"
Das Leben ist zum Verrücktwerden
SCHÖN ..."
Böhmische Geschichte - literarisch
3 CDs, 226 Minuten
und
Georg Britting (Regensburg):
Die kleine Welt am Strom
2 CDs, 92 Minuten, 17,90 €

bekommen Sie bei uns z.B. als Frühbuchergeschenk

oder (für 19,90 € bzw. 17,90 €) beim
LOHRbär-Verlag

Autor ist jewweils Arthur Schnabl.
Sprecher sind u.a.
Arthur Schnabl und Gerd Burger

Hörprobe Böhmen
Hörprobe Britting

Kulturreisen nach Osteuropa

 

Beachten Sie auch unsere
Bildungsreisen & Studienreisen!

Wandern und Lesen

Zwischen Caféhaus und Kneipe -
Prag und seine Dichter

03.04. - 10.04.2010 Termin leider ausgebucht
30.10. - 6.11.2010 Es gibt noch freie Plätze

Marienbader Elegien
Mit Goethe u.a. in die Böhmischen Bäder
26.06. - 03.07.2010 Termin leider ausgebucht
07.08. - 14.08.2010 Nur noch wenige Retsplätze vorhanden

Literarisches Mähren -
Stille Dörfer, bunte Städte

17.07. - 24.07.2010 Es gibt noch freie Plätze
21.08. - 28.08.2010 Es gibt noch freie Plätze

Literaturreise Polen
Ostsee, Danzig, Kaschubei

09.05. - 19.05.2010 Termin leider ausgebucht
05.09. - 15.09.2010 Nur noch wenige Retsplätze vorhanden

Von weiten Horizonten
LiteraTour von Masuren bis Danzig
22.05. - 01.06.2010 Es gibt noch freie Plätze
18.09. - 28.09.2010 Nur noch wenige Retsplätze vorhanden

"Das ist nicht ein Wald wie sonst einer" Vergessener Böhmerwald
29.05. - 05.06.2010 Es gibt noch freie Plätze

Slowenien - Triest
LiteraTour von Ljubljana zur Adria

10.06. - 21.06.2010 Nur noch wenige Retsplätze vorhanden
07.10. - 18.10.2010 Es gibt noch freie Plätze
 

Es gibt noch freie Plätze = Frei Noch Restplätze = Restplätze Leider Ausgebucht = Ausgebucht

 

Literatur Reisen

Unsere Hörbucher
"
Das Leben ist zum Verrücktwerden
SCHÖN ..."
Böhmische Geschichte - literarisch
3 CDs, 226 Minuten
und
Georg Britting (Regensburg):
Die kleine Welt am Strom
2 CDs, 92 Minuten, 17,90 €

bekommen Sie bei uns z.B. als Frühbuchergeschenk

oder (für 19,90 € bzw. 17,90 €) beim
LOHRbär-Verlag

Autor ist jeweils Arthur Schnabl.
Sprecher sind u.a.
Arthur Schnabl und Gerd Burger

Hörprobe Böhmen
Hörprobe Britting

 

Was die Presse zu unseren Literaturreisen schreibt:

DIE ZEIT, 8.8.2002
"Erlesene Heiterkeit"

Süddeutsche Zeitung, 12.9.2002
"Zum Nachtisch gibt es Rilke"

Rheinischer Merkur , 4.6.1999
"Stille Tage, schöne Zeilen"

GEO SAISON 2/2003
"Böhmens Dichterwald"

Aktuelle Reisen 2009:

 

Vorübergehend nicht im Programm
(kommt schon wieder ...)


Zwischen Hana und Beskiden
LiteraTour durch Ostmähren


Auf Ad. Stifters Spuren

Von Rübezahls Reich
ins böhmische Paradies


Zeit im Fluß: Literarisches Regensburg

Was die Presse schreibt:

FAZ, 9.11. '99: "Reisen mit Goethe"

Märkische Allgemeine, 6.3. 2004
"Kafka, Kisch & Co

DIE ZEIT, 8.8.2002
"Erlesene Heiterkeit"


Süddeutsche Zeitung, 23.4.2002
"Als Böhmen noch bei Österreich war"

fairkehr, 4/2001
"Die Stille des Holunders"

GEO SAISON 2/2003
"Böhmens Dichterwald"


Süddeutsche Zeitung, 12.9.2002
"Zum Nachtisch gibt es Rilke"

Rheinischer Merkur , 4.6.1999
"Stille Tage, schöne Zeilen"

 

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