Reisen & Kultur: Tschechien / Österreich / Kloster / Bömerwald

Klöster im Wald
Vom Böhmerwald ins Waldviertel

 

Ein bunter Reigen aus Kunst & Natur in gemächlichem Reisetempo: Klöster, Kreuzwege, Wallfahrtsorte zwischen Weltkultur und Niemandsland.
Unsere Klösterreise führt durch
bayerisch-böhmisch-österreichisch-mährisches Grenzgebiet, das teils Niemandsland war (und ist) und uns über weite Strecken Landschaften beschert, die „wie früher“ aussehen. Dort gibt es seit jeher oder seit kurzem wieder eine Reihe von Klöstern mit aktiven Konventen, so die Chorherrenstifte Schlägl, Geras und Herzogenburg, die Zisterzienserklöster Hohenfurt und Zwettl, die Benediktinerabtei Altenburg, das Servitenkloster Gratzen. Sie alle besichtigen wir, ebenso das Weltkulturidyll Krumau, einige Wallfahrtskirchen, einen denkwürdigen Kreuzweg und weitere kulturelle Wunder, die man in den Wäldern nicht automatisch vermuten würde.

Dass zur Erfrischung von Leib und Seele kleine Wanderungen eingebaut sind, versteht sich von selbst. Und dass wir Menschen begegnen, die spannende Geschichten zu sich und ihrer Welt erzählen können, ist Basis unseres Reisekonzeptes.

Reisebegleiter: Dr. Gerd Burger

Programm:


Sa.: Anreise, Prämonstratenser in Schlägl
Treffpunkt am Bhf. Passau: 14.43 h (Ankunft des IC aus Hamburg). Von der Donauebene fahren wir mit dem Char-terbus hinein in die Wälder zum Prämonstratenserstift Schlägl, Kulturkleinod des Mühlviertels. Nach Besichtigung geht es über die Grenze zu unserem Hotel „Šumava“ in Vyšší Brod (Hohenfurt). Angenehme Zimmer, gutes Essen; vgl. S. 49! (Wir bleiben 3 Nächte.) Einführungsabend.


So.: Moldau und Zisterzienserabtei
Wir wandern ca. 5 km durch die wildromantische Teufelsschlucht. Per Bummelzug geht es zurück.
Nachmittags zeigt uns der Kunsthistoriker, Stadtrat und Hotelwirts-Sohn Jiri Franc den imposanten Komplex des Zisterzienserklosters in Vyšší Brod und erzählt dessen spannende Geschichte und Gegenwart. Auch abends sitzen wir mit ihm zusammen, es gibt noch viel Gesprächsstoff. Vielleicht kommt auch noch einer der Patres ...


Mo.: Wallfahrtskirche, Kreuzweg und Weltkulturerbe
Im Charterbus geht’s zuerst nach Kájov (Gojau): eine berühmte Marienwallfahrt und sehenswertes Bauensemble. 1999 retteten Barmherzige Schwestern aus München die Kirche mit dem kleinen Kloster vor dem Verfall. Wir sprechen mit ihnen über die Erfahrungen in ihrer neuen Lebenswelt. Nächster Halt ist das Städtchen Rimov (Rimau) mit seinem barocken Gesamtkunstwerk in 25 Stationen. Dann Èeský Krumlov / Krumau, unvergesslich erläutert von Ivan Slavik, dem Vizedirektor des Museums: kundiger & schweijkscher geht's nimmer. Vor der Rückfahrt Flanieren & Abendessen nach eigenem Belieben.


Di.: Niemandsland und Kloster Gratzen
Mit dem Bus ins Niemandsland, wo wir Frau Lauterbachova treffen. Ihre Leidenschaft, Kenntnisse und Schlüssel öffnen uns ebenso versteckte wie eindrückliche Bauten (und Ruinen) in der menschenleeren Landschaft: die gotischen Kirchen in Dolní Dvorištì (Oberhaid) und Cetviny (Zettwing) und die Wallfahrtsstätte Heiliger Stein / Svatý Kámen. Überall sehen wir stumme, aber beredte Zeugen der alten Geschichte und der Vertreibung. Am Ende bringt uns eine kleine Wanderung durchs Theresienthal – eine romantische Extravaganz der Gräfin Buquoy mit Badehaus und künstlichem Wasserfall –

Erholungsurlaub pur

in die malerische Stadt Nové Hrady (Gratzen), wo wir im Servitenkloster ein einfaches (Etagendusche), aber stilvolles Quartier beziehen. (2 Übernachtungen im Kloster)


Mi.: Zeit zum Durchatmen und Staunen
Tagesauftakt ist die Besichtigung der barocken Wall-fahrtskirche Dobrá Voda (Brünnl) mit üppigst schnitzumranktem Hochaltar, leergeplündertem Orgelprospekt und schöner Freitreppe hinter den Heilwasserbrunnen.
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. In Nové Hrady lohnen u.a. das alte Schloss und der wohlproportionierte Marktplatz, der romantische Friedhof und die Teiche vor der Stadt. Abends eine Gesprächsrunde mit Mitgliedern des Gratzener Konvents zu den Themen & Tücken des Neubeginns klösterlichen Lebens nach einem halben Jahrhundert gewaltsamer Unterbrechung.


Do.: Fahrt durchs Waldviertel: Zwettl, Altenburg ...
Eine idyllische Fahrt durch „Böhmisch Kanada“ und das Waldviertel bringt uns ins Zisterzienserkloster Zwettl mit dem superben Kreuzgang und der sehenswerten Ausstellung „wer's glaubt, wird selig“. Nachmittag Besuch der Benediktinerabtei Altenburg mit ihrem mittelalterlichen „Kloster unter dem Kloster“. Alternativ locken die diversen Gärten des Stifts, der „Schöpfungsgarten“, der „Garten des Lichts“ und der neue große „Garten der Religionen“.
Dann wird Geras erreicht, wo wir behagliche Zimmer im Meierhof des Chorherrenstifts beziehen und in einer Gartenwirtschaft zu Abend essen. (2 Übernachtungen)


Fr.: Geras und Pernegg
Im Mittelpunkt des heutigen Tages steht das inmitten von Teichen, grünen Wäldern, Feldern und Wiesen gelegene Prämonstratenser-Chorherrenstift Geras. Das Programm nach der Stiftsführung richtet sich nach dem Wetter und den Interessen der Teilnehmer. Eine Wanderung im Naturpark Geras ist möglich oder eine Fahrt ins hübsche Städtchen Drosendorf hoch über der Thaya oder eine Wanderung beim Kloster Pernegg mit seinem besinnlich gestalteten Innenhof „Oase der Stille“.
Abends Gespräch mit einem der Geraser Chorherren.


Sa.: Stift Herzogenburg und Rückreise über St. Pölten
Der Charterbus bringt uns durchs idyllische Kamptal nach Herzogenburg, wo wir eine letzte, aber wie gewohnt wunderschöne Führung durch das Augustiner-Chorherrenstift machen. Weiter nach St. Pölten, wo wir rechtzeitig bis 13.10 h (oder – wer will – nach kleiner Stadtrunde um 15.10 h) den EC nach Nürnberg erreichen.

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Halbpension
  • Kompetente Reisebegleitung
  • alle Fahrten von Passau bis St. Pölten
  • Führungen, Eintritte, Kulturprogramm, Lesungen
  • ausführliches Karten,- Lese- und Infomaterial

Reisebegleiter: Dr. Gerd Burger

Reise ist zur Zeit nicht im Angebot.

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

 

Bei gelbem Punkt („nur noch wenige Plätze frei“)

findet die Reise natürlich sicher statt.

Maximalzahl der Mitreisenden: 17;

die Mindestteilnehmerzahl ist 8.


Um Ihnen (und uns, insbes. Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl eventuell nicht erreichen. Im Allgemeinen wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

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Klösterreise Hohenfurth

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