Urlaub & Kultur - Reisen durch Bayerwald, Böhmerwald, Donautal

Im Ring des Ossers, oder:
Begegnung mit Böhmen – altneu

Die Übergabereise zum Abschluss im Herbst, 16.-23.11.
mit Erwin Aschenbrenner, Gerd Burger, Alois Frisch u.a.
+ optional: Verlängerungspaket Böhmischer-Abend bis 24.11.

Auf unserer Seite zwei im Katalog haben wir es angekündigt:
wir feiern den Inhaber-Wechsel von „Begegnung mit Böhmen“ mit 2 Reisen 2019: einer im Frühjahr und einer im Herbst.

Letztere wird hier beschrieben:

Eines steht fest: auch wenn 2019 die Chefposition wechselt, bleibt „Begegnung mit Böhmen“ nach wie vor eine Nische des frohgemut kreativen Urlaubmachens mit spannenden fröhlichen Menschen, eben eine Art „Insel der Deviation“. Altchef Erwin übergibt an Jungchefin Katka, bleibt aber als Reisebegleiter und als „Graubart-Eminenz“ dabei.
Übergabe Erwin an Katka
Graubart übergibt an Grazie

Einer der schönsten „Zufälle“ bei unserem Stafettenwechsel ist die Tatsache, dass sowohl Erwin als auch Katka in den Freibauern-Regionen „im Ring des Ossers“ aufwuchsen, beide dort bis heute auch noch ein Stück „Zuhause“ sind und enge Freunde haben. Mit einem großen Unterschied allerdings: der Seniorchef war im Westen heimisch, in Nachbarschaft der bayrischstämmigen künischen Freibauern, die Juniorchefin im Osten, im Gebiet der chodischen slawischen Freibauern. Folgerichtig starten beide Reisetermine in Erwin Aschenbrenners Heimat im bayrischen Grenz-Winkel Lam zwischen Arber, Kaitersberg und Osser.
Der Frühjahrstermin endet sodann im Böhmerwald-Städtchen Domazlice/Taus, dem malerischen Geburtsort von Katka Karl-Brejchová.

Der Herbsttermin dagegen endet in Regensburg, wo Erwin vor fast dreißig Jahren als Mitarbeiter des Evangelischen Bildungswerkes „Begegnung mit Böhmen“ gegründet hat und wo Katka seit knapp 20 Jahren lebt und wo sie am 24.11.2019 die Feier des ersten Böhmischen Abends für ihre neue BmB-GmbH ausrichten wird. (Verlängerungsmöglichkeit für den Böhmischen Abend siehe unten.)

Im November begleitet den 2.Teil der Reise – wie immer wissensreich und hintergründig – der Kloster-Spezialist Dr. Gerd Burger.

Oft schon mehrmals waren wir in der landschaftlich so reizvollen Böhmerwald-Region unterwegs. Trotzdem gibt es immer noch einige schöne Ecken und Begegnungen, die selbst die treuesten Stammkunden noch nicht erlebt haben. Und auf Orte wie die Lamer Waldbauernhöfe oder das Wallfahrtsmuseum in Neukirchen beim Heiligen Blut kann man sich immer wieder freuen. Zumal wir viele ganz neue Begegnungs-Zuckerl dazu geben werden.
Insbesondere Gerd Burger hat neue Kulturschmankerl zu zeigen, sei es an der Böhmischen Grenze um Neukirchen beim Heiligen Blut oder im Regensburger Umfeld mit Kloster Frauenzell, der Walhalla, dem Nepal-Tempel, dem Baierwein-Museum …

Blick auf Neukirchen beim Hl Blut und Hoher Bogen
Blick über Neukirchen beim Hl. Blut auf den böhmischen Čerchov (Schwarzkopf)

PROGRAMM der Herbstreise

Samstag: Ankunft
Treffpunkt mit Erwin am Bahnhof Lam oder direkt beim „Kirchenwirt“, unserem Quartier am Marktplatz.
Zugankünfte in Lam 16.28 h oder 17.31 h oder 18.28 h – wir holen Sie ab. - Wiedersehensfeier und kleine Einführung.

Sonntag: 
Am Planetenweg, wallfahrn zum Konzerthaus

Mit dem Zug sind wir in 20 Minuten in Kötzting. Vom Bahnhof führt eine Fußgängerbrücke in den malerischen Kurpark – zur Sonne. Hier beginnt ein ganz besonderer Weg. Vorbei an den plastischen Tafeln von Merkur, Venus, Erde, Mars und dem Planetoiden „Wettzell“ (im berühmten Lindner-Biergarten) wandern wir gut 1 km bis zum Saturn und haben so die sonnennächsten Planeten maßstäblich getreu (ja wirklich - nämlich im Maßstab 1 : 1,3 Milliarden) erwandert. Die fernen Uranus und Neptun lassen wir aus, wir wandern dafür zum Wallfahrtskircherl Weißenregen mit wunderbarer Sicht ins Regen- und Zellertal und mit einer Kanzel, die nicht ihresgleichen kennt. Dann geht es hinunter zum Zusammenfluss von Weißem und Schwarzem Regen und auf einem bequemen Uferweg nach Blaibach (9 km). Das Mittagessen genießen wir in einem schönen Biergarten oder – wer will – bei Frau Linn im Café des Museums "Frauenfleiß". Am Nachmittag dann ein rares Highlight: wir bekommen eine Führung durch das inzwischen weltberühmte Konzerthaus Blaibach, das national und international Architekturpreise absahnt. Voraussichtlich führt uns der Bürgermeister persönlich.
Der Bahnhof ist nicht weit - mit dem Zug geht es zurück nach Lam.

Abends im Hotel eine heitere Geschichte mit Bildern und Musik von Arthur Schnabl: „Ein Lamer geht seinen Weg“.

Erwins Grenzweg

Montag: Zu den Waldbauernhöfen über dem Gold-Dorf
Lam war 2017 das „Gold-Dorf“ im Bezirk Oberpfalz. Warum, das kann am besten Erwins ehemaliger Betreuungslehrer Gerd Paulus erläutern – und zwar ganz nebenbei, wenn er uns über den Marktplatz und die Markt-Kirche zum Baumbestattungs-Friedhof führt. Dort startet Erwins „Lieblings-Wanderung dahoam“: Bei schönem Wetter nehmen wir eine Brotzeit mit fürs sonnige Aussichtsplatzl beim Koppenhof, bei ungemütlichem Wetter wärmen wir uns in der gemütlichen Wohnstube in Erwins Elternhaus am Koppenbach, hier wie dort mit schönem Blick auf den Osser, der von hier freilich nur seine kleinere Brust zeigt.
Nachmittags geht es hoch zu den Waldbauernhöfen: zum Trailling, wo uns der Bauer Eintritt in seine alte Kapelle gewährt, ein wertvolles Kleinod. Dann über Vorderöd und Hinteröd (Kaffee?) zum Hinterwaldeck (7 km, teils steil). Hier finden wir einen der schönsten Gasträume des Bayerwaldes – und hier wartet Alois Frisch auf uns, der uns zu einem musikalisch-poetischen Spätnachmittag einlädt. Krönender Abschluss: ein gutes bayrisches  Essen, das auf Wunsch auch vegetarisch sein kann. Wenn's uns gar zu gut gefällt und es schon dunkel sein sollte, bringt uns ein Taxi die 3 km zurück zum Hotel.

Lamer-Winkel-Osser-links-Arber-rechtsLamer Winkel von der Waldbauernseite, links Osser, rechts Arber (Claus Wietek)

Dienstag:
Aussterbekloster und Wallfahrtsmuseum in Neukirchen b.Hl.Blut

Dr. Gerd Burger kommt heute zu uns. Mit einem kleinen Schlenker über Schmelz (siehe oben) fahren wir gemeinsam nach Neukirchen beim Heiligen Blut. Gerd führt uns in das Franziskaner-Kloster mit seinem ganz besonderen Doppel-Altar. Vielleicht dürfen wir auch einen Blick in die Bibliothek werfen. Weil Neukirchen b. Hl. Blut zu Zeiten der Säkularisation als „Aussterbekloster“ vorgesehen war, haben hier ganz besondere Schätze überlebt. – Nach dem Mittagessen am Platz führt uns der Direktor durch sein Wallfahrtsmuseum, in dem wir ebenso plastisch wie freimütig gar manches über die Wege und Abwege religiösen Sinns und Unsinns zu sehen bekommen.

Mittwoch:
Weiterfahrt durch die „Hölle“ nach Frauenzell.

Unsere Tour führt durch den Bayerwald ins Donautal. Vorher aber erleben wir noch im „Vorwald“ eine der schönsten Wanderungen der Oberpfalz: am Höllbach entlang mitten durch die Hölle. Mal schaun, ob wir die lange Variante (11 km) gehen oder nur eine kurze (6 km), uns dafür aber noch die geschichtsträchtige Burgruine Brennberg anschauen (bei gutem Wetter Alpenblick!), von wo aus unser Hauptziel, Kloster Frauenzell, gegründet wurde. Jedenfalls machen wir in der Höllmühle Mittags-Brotzeit, malerischer kann eine Umgebung kaum sein – und auch ein paar nostalgische Geschichten gibt es da zu erzählen. Gerd freut sich dann schon auf das "liebe Waldklösterl" oberhalb des Höllbachtals: Frauenzell ist eine frühe Benediktinerabtei, die wertvolle Innenausstattung der imposanten Kirche stammt aus dem Rokoko und wurde von den Asam-Brüdern geplant. Eine Führung erschließt uns dieses Kleinod, das kaum einer kennt. – Dann hinunter zur Donau – zu unserem Hotel Butz in Wörth.

Donnerstag:
Über den Donauauen: Walhalla, Weinberg & BaierWeinMuseum

Wer von den Reisenden war noch nicht in der Walhalla, jenem wahrhaft 'klassischen' Aufklärungs- und Volksbildungsprojekt, das der junge Bayernkönig Ludwig I. von seinem Hofbaumeister Leo von Klenze erbauen ließ? Jeder Besuch lohnt, ob man die Porträtbüsten "rühmlich ausgezeichneter Teutscher" besieht oder den weiten Blick von der Parthenon-Kopie aus über die Donau und die Donauebene genießt.
Auf dem Weg zurück von der Walhalla lockt das BaierWeinMuseum mit seinem alten Presshaus. Plus allen gängigen Rebsorten auf den Weinterrassen und auch sonst sehr sehenswerten Exponaten.   

Freitag: Regensburg
Mit dem öffentlichen 5er-Bus geht es nach Regensburg, das Gepäck wird gebracht.
Nach dem Bezug des bahnhofsnahen Hotels nimmt uns Gerd mit auf einen ausgiebigen Spaziergang durch seine Heimatstadt, auf dem wir Kirchliches, Kurioses und ebenso Kunsthistorisches besehen bis bestaunen können. Das Weltkulturerbe bietet genug Neues und Abseitiges, auch für die, die schon öfter mal mit ihm in Regensburg unterwegs waren.
Natürlich dürfen Kirchen nicht fehlen, aber auch in formschöne Caféhäuser werfen wir einen Blick oder zwei, eine Pause mit Speis und Trank gehört sowieso dazu. Kurz: Leib und Seele sollen auch hier nicht zu kurz kommen.
Zu den Kirchen zuerst: wir sehen uns an, was zwei Ritterorden hier in der Stadt erbauen ließen. Die prächtigere der beiden ist St. Ägidien, einst die Kirche der Deutschordenskommende – von außen eher bescheiden aussehend, jedoch mit elegantem Chor aus den 1390er Jahren, dazu schöne Wappenschilder der Deutschritter innen im Mittelschiff. Eindrucksvolle Epitaphien kommen hinzu, auch einige aus Holz geschnitzte und bemalte Totenschilde, ebenso der Grabstein für Coelestin Steiglehner, den letzten Abt von St. Emmeram, der nach der Säkularisation Teile des Deutschherrenareals erwarb. Auch einen der wenigen noch erhaltenen Türme der mittelalterlichen Stadtbefestigung sehen wir uns an.
St. Leonhard ist die alte Kirche der Johanniter, im Kern noch romanisch mit schöner Westfassade. Der Bau ist innen ungewöhnlich, desto interessanter, von der Ausstattung lohnen die drei wunderbaren frühgotischen Schnitzaltäre – und wir hören von der bewegten Geschichte seit der Einführung der Reformation 1542: lutherische Gottesdienste, dann kamen die schwedischen Truppen und nutzten den Bau als Lazarett und Seuchenspital. Kurz kamen die Karmeliten, dann diente es als Reisequartier für die Malteser, später als „Kinderbewahranstalt“ , heute als betreutes Jugendwohnen.
Cafehäuser? Abwarten und dann vielleicht Tee trinken.

Abends treffen wir dann jedenfalls viele weitere Stammkunden und auch schon einige vom großen BmB-Reiseleiterteam im Evangelischen Bildungswerk, im Alumneum – wo alle ein Mährischer Abend mit Blanka Navratová, Arthur Schnabl und nicht zuletzt auch Mährischem Wein erwartet.

Herbstreise - Samstag:
Der Bahnhof Regensburg ist nur 200 m von unserem Hotel.
Wir empfehlen aber eine Verlängerung bis 24.11., sodass sie nach einem Stadtbummel ab 14 h am Böhmischen Abend teilnehmen können – der schon unter der Regie von Katka Karl-Brejchová organisiert ist und eine nochmalige Abschieds- und Beginn-Feier sein wird. Kosten (mit zweiter ÜN mit Fr. in ihrem Hotel): xxxxxxxxxx
Preis: + ??? €;  EZ: + ?? €

Leistungen

  • 7 Übernachtungen mit Frühstück
  • Kompetente Reisebegleitungen (oft 2)
  • alle Fahrten vor Ort laut Programm
  • Führungen, Eintritte, Referenten, Kulturprogramm
  • Karten,- Lese- und Infomaterial

Termine 2019
16.11. - 23.11. Nur noch wenige Restplätze vorhanden

Reisepreis: 840 €
EZ - Zuschlag: 160 €
Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

Reisebegleiter der :
Erwin Aschenbrenner, Gerd Burger, Alois Frisch u.a.

Maximalzahl der Mitreisenden: 18;

die Mindestteilnehmerzahl ist 7.


Um Ihnen (und uns, insbes. Reiseleitern und Hotels) Planungssicherheit zu geben, informieren wir Sie möglichst frühzeitig, sobald wir absehen, dass wir die Mindestzahl eventuell nicht erreichen. Im Allgemeinen wird dies 2-3 Monate vor Reisebeginn sein. Unsere letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist 3 Wochen vor Reisebeginn.

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Osser - Bayern - Böhmen
Blick auf die beiden Osser-Gipfel.

Sofern nicht namentllich angegeben, sind alle Fotos von Reiseleitern und Reise-gästen; besonderer Dank an Rudi Simeth!

Termine 2019
16.11. - 23.11. Nur noch wenige Restplätze vorhanden

Reisepreis: 840 €
EZ - Zuschlag: 160 €

Frei = Frei Restplätze = Restplätze Ausgebucht = Ausgebucht

 

Erläuterung zu den Fotos: Wo

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Reiseleiter Reisen

Gerd Burger

 

Waldbauernwiesen

 

Regensburg Steinerne Bruecke

Regensburg - Steinerne Brücke & Dom

 

Waldbauernhof

Waldbauernhof

 

Zug-Waldbahn

 

Kirchenwirt Lam

Kirchenwirt am Marktplatz in Lam (rechts)

 

PLANETENWEG_WEIßENREGEN

Planetenweg-Sonne & Weißenregen

 

Fischer-Kanzel WeißenregenFischer-Kanzel Weißenregen

 

Konzerthaus Blaibach

Konzerthaus in Blaibach

 

Trailling Kapelle
Der Trailling-Bauer in seiner Kapelle

 

Schmelz-Kapelle
Vor der Dorfkapelle in Schmelz

 

WALLFAHRTSKIRCHE_NEUKIRCHEN

Franziskanerkloster, Neukirchen b.Hl.Blut

 

Höllbachtal nach Frauenzell

Höllbachtal

 

Kloster Frauenzell

Kloster Frauenzell

 

Walhalla Donau

Walhalla

 

BaierWeinMuseum im Herbst

BaierWeinMuseum

 

 

Wasserspeier am Regensburger Dom

 

Bruckmandl

Das Bruckmandl, Steinerne Brücke

 

Reiseleiterteam 2017

Das BmB-Reiseleiterteam 2017

 

 

Osser Totenbretter

Lamer Merkmale: Totenbretter, Osserblick

 

Waldbauern-Kapelle

Waldbauern-Kapelle

 

Waldbauern-Stube

Waldbauernstube

 

Waldbauernhof-Fenster